10. Hallenser Poker Nacht

Traditionell wurde anschließend an die erste Runde auch noch eine zweite gespielt. Nachdem nun auch, von der Einlaufmusik von "Friends Turbo" begleitet, Tom alias Toffi am Tisch Platz nahm ging es auch schon los.

Die Spieler mit einem Pokal aus der ersten Runde im Rücken konnten die ganze Sache schon etwas lockerer angehen als manch anderer. Und so kam es auch, dass Domi mit Three of a kind 2-er schon den zweiten Pokal vor seinem geistigen Auge sah und All-In ging. Gegen Benni's Flush flog er dann jedoch raus und musste den Rest des Abends mit seinem Pokal aus der ersten Runde kuscheln und sich trösten.






Die folgende Spielphase war stark von einem Spieler geprägt. Mutige Bluffs, hohe Erhöhungen und keine Scheu vor irgendeiner Spielsituation oder Gegner - die Rede kann nur von Chrisi sein. Und diesmal lernte er aus seinen Fehlern und führte die Gegner ein ums andere Mal in die Irre. Wie auch Toffi. Der wollte Chrisi mit Top Pair Damen stoppen. Doch dieser traf dieses mit A/Q auch und schmiss Toffi vom Tisch. Aus sportlicher Sicht ein sehr kurzer und unglücklicher Auftritt für den Spaßvogel am Tisch.




Danach wurde es wieder etwas ruhiger, die Blinds stiegen an und jeder wusste, die Pokale kommen näher. Um sich eine gute Ausgangsposition zu verschaffen setzte Robert wieder einmal zu einen seiner berühmt berüchtigten Bluffs mit Q/J an. Doch was dann passierte sieht man selbst am rennomierten Tisch von R.F. Baxxter selten. Olaf callt das All-In von Robert und deckt Four of a kind 5-er auf. Unglaublich. Robert kann seinen Augen kaum glauben. Doch so schnell geht es im Poker. Er musste sich verabschieden und Olaf nahm weiter Rückenwind auf.






Nachdem Domi in der ersten Runde zum ersten Mal einen der geliebten Pokale gewann, war es nun Chrisi der als letzter noch nie seine Vitrine mit eine der Trophäen schmücken konnte. Mit seiner tollen und unbekümmerten Spielweise kämpfte er sich dieses Mal nah an die Podestplätze ran, doch wie so oft bricht einem eine Hand am ganzen Abend das Pokergenick. Mit A/7 sah er sich gegen 4 Spieler am Tisch vorne, doch Benni's Anna Kurnikowa ließ seine Träume platzen. Chrisi musste sich mit dem ungeliebten 4. Platz begnügen.




Konnte Olaf also wirklich das schier Unmögliche wahr machen und als Erster Profi am Tisch an einem Abend beide Events gewinnen?

Ein Beleg für die gnadenlose Spielweise und dem Pokergott auf seiner Seite siehe unten. Gegen Nils gewinnt er mit K/7 gegen 7/7. Pokerwahrscheinlichkeiten hin oder her. All sowas interessiert in solchen Momenten nicht mehr.




Kurze Zeit später stellt sich Nils gezwungenermaßen All-In und verliert, wie soll es auch anders sein, gegen Olaf. Einen Vorteil hat die Sache - so muss Nils wenigstens nicht seinen verbeulten Pokal für den zweiten Platz mit nach Hause nehmen. :-)







Benni gegen Olaf im Heads-Up. Wieder will Olaf seinen Gegner zur frühzeitigen Aufgabe bewegen. Doch auch Benni will genau wie Robert in der ersten Runde den goldenen Pokal. Nur ein Sieg zählt für den erfolgreichen Poker-Profi. Alles andere enttäuscht nicht nur ihn, sondern auch sein Umfeld. Ein wahnsinniger Druck für Benni.

Nachdem er sich in geschätzten 20 Runden wieder an Olaf herangekämpft hatte musste er dann doch zurückstecken und schließlich All-In gehen. Und auch wenn sich Olaf vorher mit viel Pokergeschick gegen Benni durchsetzte, so schaut man sich auch die letzte Hand mit einem schmunzelnden Lächeln an. Benni mit A/Q gegen Olaf mit Q/5. Olaf trifft die 5 und gewinnt das Turnier! "Möge der Pokergott mit dir sein" - es könnte das Motto von Olaf an diesem Abend sein. Mit einer konzentrierten Spielweise und diesem Glück was man eben braucht um so ein Turnier zu gewinnen setzte er sich auch ein zweites Mal durch.

Zum ersten Mal in der Geschichte der Hallenser Poker Nacht geht ein Spieler als zweimaliger Sieger des Abends nach Hause. Herzlichen Glückwunsch!




 

Platzierungen: 1. Olaf, 2. Benni, 3. Nils, 4. Chrisi, 5. Robert, 6. Tom, 7. Domi

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