Under The Radar Over The Top – Tour 2010

20.03.2010 Arena Leipzig

Das Warten hatte ein Ende. Endlich kamen H.P. Baxxter, Rick J. Jordan und Michael Simon – Scooter – wieder auf Tour. Zwei Jahre haben die Fans darauf warten dürfen. Diesmal sollte es größer werden als bisher und so spielten Scooter auf der Tour nur in großen Hallen und Arenen.

Die Show in Leipzig war die letzte auf der insgesamt recht kleinen Tournee 2010. Auch dieses Jahr waren R.F. Baxxter und Dave from Sheffield (der sogar – zwar eher unfreiwillig – Scooter doppelt für den Abend bezahlte) natürlich wieder dabei - standesgemäß vorgefahren im BMW von MC Peter. Mit am Start waren auch MC Domi (bereits zum vierten Mal dabei) und MC Chrisi (zum ersten Mal dabei).

Nach einiger Zeit des Wartens startete die Vorband „House Rockerz“ ihre „Show“. Etwas dürftig für eine Scooter-Vorband, da sie letztendlich nur einen eigenen Track auf der Playlist hatten und mehr oder weniger nicht mehr als gute Disco-DJ’s waren. Aber das Publikum einheizen, das war letztendlich kein Problem, da jeder in der ausverkauften Arena heiß auf Scooter war.

Um 21:20 dann der Start zu einer spektakulären Show. Das Intro „Stealth“ beginnt und aus dem Nichts ein, im wahrsten Sinne, explosionsartiger Auftakt. Über „J’adore Hardcore“, „Ti Sento“, „The Sound Above My Hair“ und „Stuck On Replay“ heizten die neuen Tracks den begeisterten Ravern mächtig ein.

Aber wie immer waren die „alten“ Hits wie z.B. „Maria“, „One (Always Hardcore)“, „Fire“, „How Much Is The Fish?“ die eigentlichen I-Tüpfelchen.

Die tolle Show rundeten die australischen Tänzer aus dem Video zu „J’adore Hardcore“ und die niederländischen „Sheffield Jumpers“ sowie eine sehr feurig-lastige Show ab. :-)

Nach gut einer Stunde der erste Schock. Scooter verlassen die Bühne. Aber natürlich nur um nach 5 Minuten begeisterten Sprechchören wieder auf die Stage zurückzukommen und den Fans auch noch Hits zu liefern die auf keiner Scooter-Show fehlen dürfen („Hyper Hyper“, „Endless Summer“, „Move Your Ass“).

Nach 1:40 Std. war die Show dann leider – etwas verfrüht – zu Ende. Dennoch war es wieder einmal für alle Beteiligten ein großartiges Erlebnis, und vielen Fans dürfte es selbst nach der kurzen Zeit mit dem begeisterten Mitspringen und Anfeuern, stark an die körperliche Substanz gegangen sein.

Bis zur nächsten Tournee!

Hyper Hyper!

►Tour 2008

 
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