8. Hallenser Poker Nacht

Wie immer spielte man auch noch eine zweite Runde an diesem Abend. Jetzt allerdings mit 7 Spielern - Domi kam verspätet von seinem Hamburg-Einsatz.

Leider muss man an dieser Stelle auch erwähnen, dass jetzt auch ein nicht ganz professionelles Pokerverhalten am Tisch an den Tag gelegt wurde. Die Unkonzentriertheiten in Form von Verpassen von Aktionen (checken, raisen, etc.) ausgelöst durch mobile Hochfrequenz-Fernsprechgeräte,  und einem starken Maß an verbaler Kommunikation nahmen immer mehr zu, sodass an ein professionelles Spiel nicht mehr wirklich zu denken war. Die Waage zwischen geselligem Zusammensein und gutem Spiel war an dem heutigen Tage unausgeglichen.





Domi hatte wohl noch etwas mit seinem Jetlag zu kämpfen. Zumindest ging er als Erster All-In...und verlor. Es war also ein kurzer Auftritt vom zweimaligen Sieger und (noch-) Gesamtranglistenführer.

Kurze Zeit später ließ sich Chrisi auch nicht lumpen und ging mit Q/3 All-In, obwohl er nichts traf. Sowas nennt man im Pokern auch bluffen. Aber der Abend schien nicht der des Christian F. zu sein. Der Pokergott war ihm nicht wohlgesonnen und so traf er auf Tom's Ass und verlor.



Seinen Zorn kann man ihm förmlich ansehen. :-)




Und auch der Sieger der vorherigen Runde - Olaf - schob seine Chips ziemlich schnell in die Mitte. Auch er versuchte zu bluffen, bei 4 Pik-Karten in der Mitte kein schlechter Versuch, aber Toffi musste den Braten irgendwie gerochen haben (vielleicht wars auch nur der Staropramen-Geruch aus der Ecke um Robert und Olaf ). Zumindest callte Toffi mit Two Pair und schmiss damit den Veteran am Tisch raus. Dieser konnte damit dennoch gut leben, hatte er doch seinen goldenen Pokal aus Runde 1 sicher und trat mit Chrisi die Heimreise an. Zudem ging er bereits körperlich angeschlagen an die Karten und konnte somit nur schwer über Stunden hinweg Hochleistungssport erbringen.

Die Pokalränge kamen also immer näher und näher...







Nils hatte von den verbliebenen 4 Spielern die wenigsten Chips und musste also auch mehr riskieren, um noch ein kleines Wunder zu schaffen. Aber letztlich gelang ihm das nicht mehr und er wurde undankbarer Vierter.




Jetzt ging es um's Ganze bzw. den goldenen Pokal. Toffi hielt sich aus dem Geschehen weitestgehend heraus, sodass sich Benni und RF Baxxter um den Einzug ins Heads-Up stritten. Eine Hand, wie sie nicht typischer im Poker sein könnte, entschied dann womöglich das ganze Turnier. J/10 von RF Baxxter gegen Q/10 von Benni. Ca. 20 % Chance für RF. Benni trifft die Dame und ein einziges Pik auf dem River könnte Baxxter noch helfen...und er trifft es. Unglaublich, aber wahr.

Benni kann es kaum glauben und machte seinen Ärger kurzzeitig lauthals bemerkbar.

So gewann er an diesem Abend zwar seinen zweiten Pokal, der goldene blieb ihm aber letztlich verwehrt.





Im Heads-Up zeigte sich Toffi als wahrer Kämpfer. Angebote zu einem vorzeitigen Ende lehnte er dankend ab und versuchte Baxxter den fast schon sicheren Sieg noch zu entreißen. Dieser musste seine Geduld auf eine harte Probe stellen und wurde dann doch noch belohnt. Ein Buben-Päärchen auf der Hand bescherte ihm den ersehnten Sieg und den goldenen Pokal, der damit sein Zuhause nicht verlassen musste.





 



Platzierungen: 1. Robert, 2. Tom, 3. Benni, 4. Nils, 5. Olaf, 6. Chrisi, 7. Domi

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