9. Hallenser Poker Nacht


Startliste:

1. RF Baxxter (Gastgeber und Pokalverteidiger)

2. Benni (der Weltenbummler und zweiterfolgreichste Spieler)

3. Olaf (der Veteran am Tisch, erster Sieger der Poker Nacht)


4. Nils (der Heißsporn am Tisch) 

5. Domi (zweimaliger Sieger der Poker Nacht und für die Sicherheit am Tisch zuständig)

6. Chrisi
(das ewige Talent)


Es ist die Zeit der übermäßigen Geschenke und sinnlosen Besäufnisse, es ist Weihnachtszeit. Dies nahm R.F. Baxxter zum Anlass und versammelte, mittlerweile zur 9. und 10. Ausgabe, die gesamte Hallesche Poker Prominenz an seinem Tisch.




Es sollte ein geschichtsträchtiger Abend werden. Aber eins nach dem anderen.

Um dem ganzen Event einen würdigen Rahmen zu geben, liefen alle Spieler heute zum ersten Mal mit einer eigenen Einlaufmusik ein. Es wurde heute an nichts gespart.

Nachdem das mittlerweile berühmte Käsewarmgericht verzehrt wurde startete dann auch endlich nach dem ganzen Vorgeplänkel die erste Runde.

Nach dem vorsichtigen Abtasten wie immer wurde ziemlich schnell klar, wer den Ton am Tisch angab - der Routinier Olaf. Mit einem goldenen Pokal angereist war es auch sein Ziel diesen wieder an seinen angestammten Platz zu stellen.

Mit A/8 traf er auf dem Flop sein Full-House. Chrisi sah nur noch Chips vor seinen Augen mit seinem Ass-Drilling und ging All-In. Die Nuts getroffen ließ sich Olaf nicht zweimal bitten und nahm Chrisi vom Tisch. Bitter für den Youngster.



Das Spiel verflachte zunächst wieder etwas, der Harakiri-Offensivspieler Chrisi war ja schließlich vom Tisch. Die Blinds stiegen zunehmend und Benni war der nächste der sich ein Herz fasste und mit A/9 ein Herz und ging offensiv gegen Olaf vor. Der callte sein All-In mit K/Q suited. Auf dem Flop trifft Benni sein Ass, die Wahrscheinlichkeiten schnellen in die Höhe, aber das schier Unmögliche trifft ein. Olaf trifft auf dem Turn und dem River zwei Kreuz und hat damit seinen Flush komplett. Eine prägende Hand für den Abend, die Olaf gehörig Respekt und vor allem Chips bescherte. 




Die Pokalränge waren also nicht mehr weit. Einer musste noch raus, und alle bis auf Olaf mussten Gas geben um nicht von den Blinds aufgefressen zu werden.

Selbst Nils, der sonst geschätzt die ersten 2 Stunden 2 Hände spielt musste jetzt die Flucht nach vorne antreten und ging mit J/10 suited All-In gegen Domi's König. Der hielt bis zum Ende und so war es perfekt - der Security-Mann am Tisch, Domi, sollte zum ersten Mal in der Geschichte einen Pokal mit nach Hause nehmen.




Mit dem Wissen im Hintergrund spielte er jetzt locker auf und hatte auch kein Problem mit 10/4 das Pokerglück gegen Olaf herauszufordern. Aber der Pokergott schien an diesem Abend ein Kockwitzer zu sein.








Zum ersten Mal in der Geschichte kam es zum Heads-Up Vater gegen Sohn. Olaf mit einem Haufen Chips im Rücken lehnte sich genüßlich zurück und wollte Robert zum schnellen Aufgeben bewegen. Der jedoch hatte es auf den goldenen Pokal abgesehen und gab sich kämpferisch. Erinnerungen an das Heads-Up vom Pokerweltmeister Pius Heinz wurden wach (vor allem an die Länge). Aber ganz so lang dauerte es nicht und Robert ging dann doch All-In mit 10/7 gegen Olaf mit Q/2. Und auch hier kein Glück für Olaf's Gegner. Seine Dame hielt und so war er der logische und verdiente erste Sieger des Abends.






Platzierungen: 1. Olaf, 2. Robert, 3. Domi, 4. Nils, 5. Benni, 6. Chrisi

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