Deutsche Bracelet-Meisterschaft der Poker-Bundesliga 2011
28. und 29. Dezember 2011 im Westin Hotel Leipzig





Zum zweiten Male gastierte die Deutsche Meisterschaft der Amateurpokerszene in der Messestadt. Und dieses Mal ließ es sich auch der vielfache Sieger der Hallenser Poker Nacht - R.F. Baxxter nicht nehmen teilzunehmen. Die Aufregung war groß, schließlich galt es gegen knapp 1.000 Spieler aus der ganzen Nation zu bestehen.

Startstack waren 30.000 Chips. R.F. Baxxter ging die Sache mit vollster Konzentration und auch dem nötigen Respekt an. Die ersten 2 Stunden vergingen jedoch ohne große Action vom doch eigentlich offensiven Champion. Die Chipkurve ging bis auf 15.000 runter. Es wurde gefährlich eng. Aber dann die erste gute Hand. 7/7 callt R.F. nur und trifft auch dem Flop seine dritte 7. Im All-In trifft er auf Top Pair Könige - und gewinnt. Der Negativtrend somit vorerst gestoppt.

Nach 3 Stunden gab es zum ersten Mal eine erlösende Pause. Die Konzentration einen so langen Zeitraum aufrecht zu erhalten ist nicht wirklich einfach. Hier wird Poker dann eben doch zum Leistungssport.

Mit J/J geht Baxxter nach der Pause dann das nächste Mal All-In...und gewinnt mit einem Drilling gegen die American Airlines (A/A). Glück gehört eben auch im Poker dazu. Chipsstand jetzt bei 70.000.

Und fast mit dem Pausenklingeln des ersten Tages passiert eine der entscheidenden Hände. Robert stellt seinen Gegner All-In und ist fast gewzungen zu callen mit A/10 und trifft auf K/K. Wahrscheinlichkeiten hin oder her - er trifft sein Ass und verlässt den ersten Tag mit 180.000 Chips bei einem Durchschnitt von 90.000. Somit ein gelungener Auftakt! Platz 10 nach Heat 1 - Respekt!




Das Minimalziel -zweiter Tag- war also erreicht!

Leider ging es nicht so glücklich weiter für Baxxter. Schon nach den ersten Händen merkte man, dass es nicht sein Tag werden sollte. Gute Starthände verleiteten ihn immer wieder zum Spielen, aber das Glück war ihm nicht immer hold.

Ein Beispiel dafür: Mit J/J stellt er seinen Gegner All-In, dieser mit 5/5 weit hinten, trifft auf dem Flop seine dritte 5 und kann somit verdoppeln.




Nach dem geschätzen zehnten Tischwechsel hiefte sich Baxxter nochmal aus dem Tal und spielte seine American Airlines sehr slow. Sein Gegner stellt ihn mit Top Pair 7 All-In und verliert natürlich gegen Baxxter. Jedoch nur dank zweier Sechsen die ihm auch zwei Paare bescheren.

Chipstand jetzt ca. 250.000.




Die Blinds stiegen jedoch nun in weite Höhen und der Mut verließ Baxxter, warum auch immer. So kam es, dass ihn die Blinds auffraßen. Als dann die magische Marke von 100 übrigen Spielern passiert war, ging er mit 5/5 All-In. Und wie der Tag angefangen hatte, so endete er auch. Er scheiterte an den zwei Fünfen gegen Q/Q.

Platz 96 stand am Ende zu Buche. Insgesamt ein gelungener Auftritt des Halleschen Poker Champions. Mit ein bisschen mehr Mut am zweiten Tag hätte er möglicherweise mehr erreichen können (oder wäre früher rausgeflogen).

 
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